Museum

Das Museum setzt moderne Techniken ein und bietet eine interaktive Bildung durch die Betrachtung der Vergangenheit aus einer Reihe bisher unbekannter Blickwinkel. Auf Multimedia-Touchscreens und in Projektionen (einschließlich 3D-Technik und projektionsbasierter erweiterter Realität) kann die Geschichte der Ritterorden, hauptsächlich des Deutschen Ritterorden des Heiligen Landes bis in die Gegenwart, Burgmodelle, Animationen von Schlachten und Belagerungswaffen, Kriegstechniken und Kriegsstrategien, Rüstung und Waffen sowie Geheimnisse der damaligen Kochkünste, des Handwerks und des Alltags der Burg- und Stadtbewohner betrachtet werden. Alles im Kontext von historischen Denkmälern der Geschichte des Landes von Soldau und des Deutschordenslandes (einschließlich Depositen aus dem Museum in Marienburg, poln. Malbork, Allenstein, poln. Olsztyn, Elbing, poln. Elbląg, Strasburg, poln. Brodnica und anderen).

 

Historisches Rathaus:

Es war der erste Sitz der Stadtverwaltung von Soldau, poln. Działdowo. Es wurde im 14. Jahrhundert errichtet und wurde mehrmals umgebaut. Während der Kriege mit Schweden wurde das Rathaus im Jahre 1656 von den Tataren der Division des Hetmans Wincent Gosiewski niedergebrannt. Das heutige barocke Gebäude wurde im Jahre 1796 erbaut. Nach den Geschehnissen des Ersten Weltkriegs wurde das Rathaus im Jahre 1922 wieder aufgebaut. Das Gebäude aus dem 18. Jh. erhielt damals neue Giebel im Stil der Neurenaissance, von der Seite Władysław-Jagiełło-Straße baute man einen Zugang mit Balkon und zwei Säulen sowie einen Turm, der während des Krieges zerstört wurde. Die dort befindliche Uhr stammt aus Danziger Werkstätten. Unter dem Gebäude befinden sich fünf mittelalterliche Keller, die bis heute erhalten geblieben sind, diese können jedoch nicht besichtigt werden.